chore(release): bump version to 0.9.0 and update docs
Sanctum Release / Build & Test (Windows x86_64) (push) Waiting to run
Sanctum Release / Sign & Release (push) Blocked by required conditions

This commit is contained in:
2026-09-20 00:15:25 +02:00
parent 167e4b65fc
commit 3693e03494
9 changed files with 86 additions and 20 deletions
+27
View File
@@ -5,6 +5,33 @@ Alle nennenswerten Änderungen an diesem Projekt werden in dieser Datei dokument
Das Format basiert auf [Keep a Changelog](https://keepachangelog.com/de/1.1.0/)
und dieses Projekt folgt den Richtlinien von [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
## [0.9.0] - 2026-09-20
### Paged Manifest für den Hidden Vault (Aufhebung der Kapazitätsgrenze)
Dieses Release führt das **Carrier-Format V2** für den Hidden Vault ein. Es hebt die bisherige Kapazitätsgrenze von ca. 7.000 Dateien vollständig auf, führt eine skalierbare Paged-Manifest-Architektur ein und optimiert Performanz sowie Resilienz signifikant.
#### Formaterweiterung Carrier V2 (D-01 bis D-05)
- **Carrier-Format V2 mit Paged Manifest**:
- Trennung von Superblock und Inode-Tabellen: Block 0 und Block 1 enthalten nur noch den leichtgewichtigen `CarrierSuperblock` (unter Erhalt der C-02 Dual-Block Redundanz).
- Inodes werden in separaten Inode-Pages (`CarrierInodePage`, Magic `SANCTPAG`, ~1 MB Payload je Block, ca. 4.5007.000 Inodes pro Seite) aus dem normalen Blockpool verwaltet.
- Dynamische Skalierung: Die Inode-Kapazität skaliert linear mit den verfügbaren Trägerblöcken bis zu 2^32 Blöcken.
- **D-01: Paged Loading & Fail-Soft Resilienz**:
- Erkennt automatisch V1- vs. V2-Superblöcke auf Block 0 und 1.
- Resiliente Fehlerisolation: Beschädigte oder unlesbare Inode-Seiten führen nicht zum Mount-Abbruch. Fehlerhafte Seiten werden geloggt (`error!`) und übersprungen, während alle intakten Inodes gemountet werden.
- Neuer Zähler `corrupted_pages` warnt den Benutzer beim Mounten über partielle Datenbeschädigungen.
- **D-02: Sekundärindex für Kindknoten (`children_index`)**:
- In-Memory Index `children_index: HashMap<i64, Vec<i64>>` ordnet Elternknoten-IDs ihren Kindern zu.
- Beschleunigt Pfadauflösung (`resolve_path`) und Verzeichnislisting (`read_dir`) von O(N) Tabellenscans auf O(Geschwister).
- Konsistente Nachführung bei `open`, `create_dir`, `remove_file`, `remove_dir`, `rename` und `copy`.
- **D-03: Transparente V1 → V2 Migration**:
- V1-Container werden vollkommen transparent eingelesen.
- Beim ersten Speichervorgang (`save_manifest()`) wird geprüft, ob genügend freie Blöcke für die Seitenaufteilung vorhanden sind.
- Reicht der Platz nicht aus, bricht der Vorgang sauber ab, ohne den Container zu beschädigen. Reicht der Platz, wird der Container nahtlos auf Format V2 migriert.
- **D-04 & D-05: Deterministische Seitenaufteilung & Blockfreigabe**:
- Deterministische Sortierung der Inodes nach ID garantiert reproduzierbare Seitenbelegungen.
- Dynamische Blockfreigabe: Verringert sich die Inode-Anzahl (z. B. durch Löschungen), werden überzählige Seitenblöcke mittels kryptografischem Zufallsrauschen geschreddert (`shred_carrier_block`) und an den Freispeicher zurückgegeben.
- Dynamische Block-Warnung: Die statische 80%-Manifestgrenze aus C-04 wird durch eine Warnung bei absolutem Träger-Blockmangel (< 20 Blöcke oder < 5% Restkapazität) ersetzt.
## [0.8.1] - 2026-09-19
### Carrier-Manifest-Resilienz & Storage-Hygiene (Dritte Audit-Runde)
Generated
+1 -1
View File
@@ -1457,7 +1457,7 @@ checksum = "cf54715a573b99ac80df0bc206da022bcd442c974952c7b9720069370852e21f"
[[package]]
name = "sanctum"
version = "0.8.1"
version = "0.9.0"
dependencies = [
"aes-gcm",
"anyhow",
+1 -1
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
[package]
name = "sanctum"
version = "0.8.1"
version = "0.9.0"
edition = "2021"
authors = ["Harald Pansi <harald@pansi.eu>", "Sanctum Engineering Team"]
description = "Verschlüsselter Ein-Datei-Container unter Windows im reinen Userland via WebDAV"
+1 -1
View File
@@ -37,7 +37,7 @@ Beim Erstellen eines Tresors wählst du zwischen zwei Sicherheitsstufen:
1. **Decoy-Passwort**: Öffnet den äußeren Safe (enthält eine scheinbare Backup-Datei `system_backup.dat`).
2. **Hidden-Passwort**: Öffnet den geheimen Zweittresor (Second Safe).
* *(Hinweis: Schützt vor Schulterblick im Alltag; keine forensische Abstreitbarkeit gegen behördliche Entropieanalyse).*
* **Kapazitätsgrenze (C-04)**: Empfohlene Obergrenze ca. 7.000 Dateien/Verzeichnisse im Hidden Vault (~1 MB Manifest-Block). Sanctum warnt beim Mounten automatisch bei über 80% Füllstand.
* **Kapazität & Skalierung (Format V2)**: Dank Paged-Manifest-Architektur dynamisch skalierbar (~4.5007.000 Dateien je 1-MB-Manifestseite, keine starre 7.000er-Grenze mehr). Sanctum warnt beim Mounten automatisch bei Blockknappheit (< 20 freie Blöcke oder < 5% Restkapazität).
* **Wichtig**: Notiere dir die ausgegebenen **24 Wörter des Notfallschlüssels (BIP-39)** auf der untenstehenden Notfallkarte!
---
+1 -1
View File
@@ -37,7 +37,7 @@ Sanctum ist eine eigenständige, speichersichere und hochperformante CLI-Anwendu
Als Authenticated Associated Data (AAD) werden `node_id` (8 Bytes LE) und `chunk_index` (8 Bytes LE) an jeden Block gebunden. Ein Vertauschen von Chunks zwischen Dateien oder innerhalb einer Datei führt zum Authentifizierungsfehler.
- **Dual-Vault (Multi-Slot & Carrier)**:
Konstante 2-Slot-Architektur. Slot 0 dient als Standard-/Decoy-Vault, Slot 1 als Second Safe (Hidden Vault) oder CSPRNG-Dummy. Dient dem Schutz vor neugierigen Blicken oder beiläufigem Zwang im Alltag. (Hinweis: Die Trägerdatei besitzt hohe Entropie und ist forensisch nachweisbar; kein Anspruch auf juristisch unnachweisbare Abstreitbarkeit gegen behördliche Beschlagnahme).
*Kapazitätsgrenze des Hidden Vault (C-04)*: Das Dateisystem des Hidden Vaults verwaltet seine Inodes in einem dual-block rollierenden Manifest (~1 MB pro Block). Daraus ergibt sich eine empfohlene Obergrenze von ca. 7.000 Dateien und Verzeichnissen im Hidden Vault. Bei Überschreiten von 80% Füllstand (~838 KB) warnt Sanctum beim Einbinden automatisch vor Erreichen der Blockgrenze.
*Carrier-Format V2 mit Paged Manifest*: Das steganografische Dateisystem des Hidden Vaults nutzt eine skalierbare Paged-Manifest-Architektur. Blöcke 0 und 1 speichern den redundanten Superblock (C-02), während Inodes über dedizierte Inode-Pages (~1 MB Nutzdaten je Seite, ca. 4.5007.000 Inodes pro Seite) dynamisch aus dem Blockpool verwaltet werden. Die Kapazität ist nicht mehr auf 7.000 Dateien limitiert, sondern skaliert dynamisch mit den verfügbaren Trägerblöcken. Robuste Fail-Soft-Resilienz (D-01) isoliert Seitenbeschädigungen, ein In-Memory Sekundärindex (D-02) beschleunigt Pfadoperationen auf O(Geschwister), und Sanctum warnt beim Einbinden automatisch bei Blockknappheit (< 20 freie Blöcke oder < 5% Restkapazität).
- **Dateinamen-Verschlüsselung**:
Dateinamen im Hidden Vault werden mit frischen CSPRNG-Nonces und AES-256-GCM verschlüsselt in der Datenbank gespeichert (Legacy-Kompatibilität über `--legacy-names`).
- **Kryptografisches Chunk-Shredding (Logisches Löschen vs. Physikalische Bereinigung)**:
+23 -8
View File
@@ -1,17 +1,17 @@
# Sanctum Security Audit & Remediation Log (v0.8.1)
# Sanctum Security Audit & Remediation Log (v0.9.0)
Dieses Dokument fasst alle 39 Findings aus drei umfassenden externen Sicherheitsaudits zusammen, dokumentiert die angewandten Härtungsmaßnahmen, referenziert die jeweiligen Git-Commits und benennt die zugehörigen automatisierten Regressionstests.
Dieses Dokument fasst alle 39 Findings aus drei umfassenden externen Sicherheitsaudits zusammen, dokumentiert die angewandten Härtungsmaßnahmen, referenziert die jeweiligen Git-Commits und benennt die zugehörigen automatisierten Regressionstests. Abschnitt 5 dokumentiert die Formaterweiterung Carrier V2 (Paged Manifest) aus v0.9.0.
---
## Audit-Zusammenfassung
- **Zielversion:** Sanctum v0.8.1
- **Zielversion:** Sanctum v0.9.0 (Basis v0.8.1 Audit-Abschluss)
- **Behobene Findings:** 39 / 39 (100%)
- **Test-Ergebnis:** 123 / 123 Tests erfolgreich (100% Pass Rate)
- **Test-Ergebnis:** 130 / 130 Tests erfolgreich (100% Pass Rate)
- **Quality Gates:** `cargo fmt --check` (100% sauber), `cargo clippy --all-targets -- -D warnings` (0 Warnungen)
- **Container-Format:** Upgrade auf Container-Format V3 mit kanonischer Metadaten-Authentifizierung (HMAC-SHA256) und Chunk-Replay-Schutz (Generation-gebundenes AAD).
- **Hidden Vault & Storage-Resilienz:** Dual-Block rollierendes Manifest (C-02), Manifest-Entkopplung mit Dirty-Tracking (C-03), Kapazitäts-Warnung (C-04), Fail-Closed Node-Name-Decryption (ST-01), rekursive Fehleraggregation (ST-02) und atomare SQLite-Transaktionen für Baum-Löschungen (ST-03).
- **Container-Format:** Container-Format V3 mit kanonischer Metadaten-Authentifizierung (HMAC-SHA256) und Chunk-Replay-Schutz (Generation-gebundenes AAD).
- **Hidden Vault & Storage-Resilienz:** Carrier-Format V2 (Paged Manifest), Dual-Block rollierender Superblock (C-02), Manifest-Entkopplung mit Dirty-Tracking (C-03), Fail-Soft Inode-Isolation (D-01), Sekundärindex (D-02), dynamische Kapazitätsskalierung und Blockwarnung, Fail-Closed Node-Name-Decryption (ST-01), rekursive Fehleraggregation (ST-02) und atomare SQLite-Transaktionen für Baum-Löschungen (ST-03).
---
@@ -108,10 +108,25 @@ Dieses Dokument fasst alle 39 Findings aus drei umfassenden externen Sicherheits
- Unlesbare Knoten werden mit `warn!` geloggt und in `list_children_in_vault`, `resolve_path_in_vault` und `get_node_by_id_in_vault` fail-closed übersprungen.
- **Fehleraggregation & Transaktions-Rollback bei rekursivem Löschen (ST-02 & ST-03):**
- Fehler beim Löschen von Kindknoten werden nicht mehr ignoriert (`let _ =` eliminiert), sondern aggregiert und protokolliert.
- Das gesamte Löschen eines Baumes samt kryptografischem Chunk-Shredding läuft in einer atomaren SQLite-Transaktion. Schlägt ein Knoten fehl, wird der gesamte Vorgang per Rollback zurückgesetzt; verwaiste Knoten (Orphans) sind ausgeschlossen.
### 5. Sanctum v0.9.0 — Formaterweiterung Carrier V2 (Paged Manifest)
- **Aufhebung der C-04 Manifest-Kapazitätsgrenze:**
- In v0.8.1 war das Manifest ein einzelnes JSON-Objekt auf Block 0 und Block 1 (limitiert auf ca. 7.000 Inodes).
- Mit Format V2 wird der `CarrierSuperblock` (Block 0 & 1, dual-block rollierend C-02) von den eigentlichen Inode-Daten entkoppelt.
- Inodes werden in separaten `CarrierInodePage`-Blöcken (~1 MB Payload je Seite, ca. 4.5007.000 Inodes pro Seite) verwaltet, dynamisch allokiert aus dem Blockpool.
- **Paged Loading & Fail-Soft Resilienz (D-01):**
- Isolierte Fehlerbehandlung: Beschädigte oder unlesbare Inode-Seiten führen nicht mehr zum Gesamtabbruch des Mounts.
- Das System lädt alle lesbaren Seiten, loggt fehlerhafte Seiten als `error!` und führt einen Zähler `corrupted_pages`, der beim Einbinden gut sichtbar gemeldet wird.
- **Sekundärindex für Kindknoten (`children_index`, D-02):**
- `CarrierFsInner` pflegt einen `HashMap<i64, Vec<i64>>` In-Memory Index für Vater-Kind-Beziehungen.
- Reduziert Pfadauflösung (`resolve_path`) und Verzeichnis-Listings (`read_dir`) von $O(N)$ Tabellenscans auf $O(\text{Geschwister})$.
- **Transparente Migration & Allokations-Sicherheit (D-03, D-04, D-05):**
- V1-Container werden transparent geladen und beim ersten Schreibvorgang nach V2 migriert — inklusive Vorabprüfung, ob genügend freie Blöcke vorhanden sind.
- Freigabe überzähliger Seitenblöcke (`shred_carrier_block`) bei Inode-Löschungen.
- Ersetzung der statischen 80%-Füllstandswarnung durch eine Block-Verfügbarkeitswarnung bei `< 20` freien Blöcken oder `< 5%` Restkapazität.
- **Automatisierte Testabdeckung:** 7 neue Regressionstests in `tests/carrier_v2_paged_manifest_test.rs` decken Kapazität (>10.000 Inodes), Migration, Fail-Soft-Isolation, Sekundärindex-Konsistenz, Pfadauflösungs-Performance, Out-of-Space-Abbruch und Blockfreigabe ab (Gesamttests: 130/130 erfolgreich).
---
## Verifikationsnachweis
Alle Unit- und Integrationstests wurden auf einem Windows x86_64 Host mit 100% Erfolgsquote ausgeführt. Die Release-Paketierung für Windows und Linux musl ist voll automatisiert und wird mit Minisign kryptografisch abgesichert.
Alle Unit- und Integrationstests wurden auf einem Windows x86_64 Host mit 100% Erfolgsquote ausgeführt (130 / 130 Tests). Die Release-Paketierung für Windows und Linux musl ist voll automatisiert und wird mit Minisign kryptografisch abgesichert.
+25 -1
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
# Threat Model & Sicherheitsarchitektur von Sanctum
Dieses Dokument beschreibt das Bedrohungsmodell, die Sicherheitsannahmen und die Schutzmechanismen von **Sanctum v0.8.0** im reinen Userland-Betrieb.
Dieses Dokument beschreibt das Bedrohungsmodell, die Sicherheitsannahmen und die Schutzmechanismen von **Sanctum v0.9.0** im reinen Userland-Betrieb.
---
@@ -102,3 +102,27 @@ Wird der Rechner abrupt stromlos gemacht (`Hard Reset`), stürzt das Betriebssys
- **Datenintegrität**: Beim nächsten Öffnen des Containers führt SQLite automatisch ein WAL-Recovery durch, wodurch keine Daten verloren gehen und die Metadaten-Authentifizierung (K-01) intakt bleibt.
- **Forensische Sichtbarkeit**: Ein Angreifer kann aus der Existenz und Dateigröße der `-wal`-Datei ablesen, dass vor dem Absturz Schreiboperationen stattgefunden haben und wie viele Bytes modifiziert wurden.
- **Flash-Wear-Leveling**: Auf SSDs/NVMe-Speichern können gelöschte Dateisystem-Sektoren bis zur TRIM-Bereinigung physisch im Flash-Speicher existieren. Für maximale OpSec empfiehlt Sanctum die Ablage von Containern auf vollverschlüsselten Host-Laufwerken (BitLocker / LUKS) oder RAM-Disks.
---
## 6. Hidden Vault Carrier-Dateisystem & Redundanzmodell (Format V2)
### 6.1 Redundanzhierarchie: Superblock vs. Inode-Pages
Mit Sanctum v0.9.0 führt der Hidden Vault das Carrier-Format V2 (Paged Manifest) ein. Das Redundanzmodell unterscheidet bewusst zwischen Metadaten-Knotenpunkten und Inode-Seiten:
1. **Carrier-Superblock (Vollständige Redundanz auf Block 0 & Block 1)**:
- Der Superblock enthält die essenziellen Dateisystem-Parameter (`root_id`, `next_inode_id`, `free_blocks`, `page_block_indices`) sowie einen monotonen Generationszähler (`manifest_generation`) und CRC32-Prüfsummen.
- Er wird abwechselnd auf Block 0 und Block 1 geschrieben (rollierendes C-02-Schema). Ist einer der beiden Blöcke beschädigt oder unvollständig geschrieben, stellt Sanctum den Superblock transparent aus dem intakten Block wieder her.
2. **Inode-Pages (Dynamisch allokiert, nicht redundant dupliziert)**:
- Inodes werden in 1-MB-Seiten (`CarrierInodePage`, Magic `SANCTPAG`) im normalen Träger-Blockpool gespeichert.
- Zur Maximierung der nutzbaren Speicherkapazität werden Inode-Pages **nicht** blockweise gespiegelt. Stattdessen schützt Sanctum die Konsistenz über Fail-Soft-Isolation (D-01): Fällt eine einzelne Seite durch Bitrot oder Entschlüsselungsfehler aus, wird ausschließlich diese Seite übersprungen. Das restliche Dateisystem bleibt vollständig mountbar und lesbar.
- Erkannte Seitenbeschädigungen werden beim Mounten und in den Systemlogs (`corrupted_pages`) unübersehbar gemeldet.
### 6.2 Pfadauflösungs- und DoS-Schutz (`children_index`, D-02)
- Bei sehr großen Dateisystemen (>10.000 Inodes) führt eine lineare Suche über alle Inodes bei jedem Pfadsegment zu quadratischer Laufzeitkomplexität ($O(N)$ pro Segment).
- Sanctum v0.9.0 hält einen In-Memory-Sekundärindex (`children_index: HashMap<i64, Vec<i64>>`), der Pfadauflösungen auf $O(\text{Geschwister})$ reduziert. Dies verhindert CPU-Erschöpfungs-Angriffe (ReDoS/Algorithmic Complexity Attacks) beim Traversieren tiefer Verzeichnisstrukturen.
### 6.3 Speicherallokationsgrenzen & Transaktionssicherheit (D-03, D-05)
- **Vorabprüfung bei Migration (D-03)**: Bei der transparenten Konvertierung alter V1-Manifeste nach V2 prüft Sanctum vorab, ob ausreichend freie Trägerblöcke vorhanden sind. Reicht der Speicherplatz nicht aus, wird der Speichervorgang ohne Beschädigung des V1-Containers abgebrochen.
- **Kryptografische Blockfreigabe (D-05)**: Werden Inodes gelöscht und Inode-Pages überflüssig, werden die freigegebenen Trägerblöcke sofort mit CSPRNG-Rauschen überschrieben (`shred_carrier_block`), bevor sie an den Freispeicher-Pool zurückgegeben werden.
+3 -3
View File
@@ -1,12 +1,12 @@
{
"version": "0.8.1",
"version": "0.9.0",
"description": "Verschlüsselter Ein-Datei-Container unter Windows im reinen Userland via WebDAV",
"homepage": "https://gitea.pansi.eu/harald/sanctum",
"license": "MIT",
"architecture": {
"64bit": {
"url": "https://gitea.pansi.eu/harald/sanctum/releases/download/v0.8.1/sanctum-v0.8.1-windows-x86_64.zip",
"hash": "11f06952f743d625c1cda627df685064a91cd973e52b17e7bcaf96385bb4969c",
"url": "https://gitea.pansi.eu/harald/sanctum/releases/download/v0.9.0/sanctum-v0.9.0-windows-x86_64.zip",
"hash": "47e26713880b812a332f7ee09737ace2ca3d7471d6375c0febe2d9b040ee8b43",
"bin": "sanctum.exe"
}
},
+4 -4
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
# yaml-language-server: $schema=https://aka.ms/winget-manifest.singleton.1.6.0.schema.json
PackageIdentifier: HaraldPansi.Sanctum
PackageVersion: 0.8.1
PackageVersion: 0.9.0
PackageName: Sanctum
Publisher: Harald Pansi
PublisherUrl: https://gitea.pansi.eu/harald
@@ -18,7 +18,7 @@ Tags:
- webdav
- container
- plausible-deniability
ReleaseNotesUrl: https://gitea.pansi.eu/harald/sanctum/releases/tag/v0.8.1
ReleaseNotesUrl: https://gitea.pansi.eu/harald/sanctum/releases/tag/v0.9.0
Installers:
- Architecture: x64
InstallerType: zip
@@ -26,7 +26,7 @@ Installers:
NestedInstallerFiles:
- RelativeFilePath: sanctum.exe
PortableCommandAlias: sanctum
InstallerUrl: https://gitea.pansi.eu/harald/sanctum/releases/download/v0.8.1/sanctum-v0.8.1-windows-x86_64.zip
InstallerSha256: 11f06952f743d625c1cda627df685064a91cd973e52b17e7bcaf96385bb4969c
InstallerUrl: https://gitea.pansi.eu/harald/sanctum/releases/download/v0.9.0/sanctum-v0.9.0-windows-x86_64.zip
InstallerSha256: 47e26713880b812a332f7ee09737ace2ca3d7471d6375c0febe2d9b040ee8b43
ManifestType: singleton
ManifestVersion: 1.6.0