fix: address minor issues for v0.9.1 preparation (K-01 mount verification, path validation, legacy-names warning, V1-V2 migration docs)
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@@ -35,6 +35,8 @@ Dieses Dokument beschreibt das Bedrohungsmodell, die Sicherheitsannahmen und die
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| **Slowloris DoS auf Loopback** | Ressourcenerschöpfung durch offengehaltene Sockets. | Beschränkung auf max. 64 gleichzeitige Verbindungen (`MAX_CONCURRENT_DAV_CONNECTIONS`) und 15s Header-Read-Timeout (`HTTP_HEADER_READ_TIMEOUT`). |
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| **Begleitdateien-Forensik (-wal/-shm)** | Angreifer analysiert temporäre SQLite-Dateien während oder nach dem Mount. | Sämtliche Daten werden vor Übergabe an SQLite verschlüsselt; WAL/SHM enthalten ausschließlich Ciphertext; TRUNCATE-Checkpointing und Bereinigung beim Aushängen (Z-03). |
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| **Nötigung / Schulterblick** | Zwang zur Passwortherausgabe. | Alibi-Carrier (Hidden Vault Modell A) mit steganografisch verstecktem zweiten Tresor und unabhängigen Schlüsseln. |
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| **Dateinamen-Swap-Angriffe** | Angreifer vertauscht verschlüsselte Dateinamen zwischen Verzeichnissen. | AAD-Bindung an `parent_id` bei AES-256-GCM Verschlüsselung; Warnung vor `--legacy-names` (deaktiviert diesen Schutz). |
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| **Path-Traversal & Gerätenamen** | Angreifer schleust Pfad-Traversal (`..`), reservierte Namen (`CON`, `PRN`) oder Null-Bytes ein. | Strikte Validierung (`validate_node_name`) in allen Schichten (`storage.rs`, `vfs.rs`, `carrier.rs`, `sync.rs`). |
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@@ -126,3 +128,16 @@ Mit Sanctum v0.9.0 führt der Hidden Vault das Carrier-Format V2 (Paged Manifest
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- **Vorabprüfung bei Migration (D-03)**: Bei der transparenten Konvertierung alter V1-Manifeste nach V2 prüft Sanctum vorab, ob ausreichend freie Trägerblöcke vorhanden sind. Reicht der Speicherplatz nicht aus, wird der Speichervorgang ohne Beschädigung des V1-Containers abgebrochen.
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- **Kryptografische Blockfreigabe (D-05)**: Werden Inodes gelöscht und Inode-Pages überflüssig, werden die freigegebenen Trägerblöcke sofort mit CSPRNG-Rauschen überschrieben (`shred_carrier_block`), bevor sie an den Freispeicher-Pool zurückgegeben werden.
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## 7. Dateinamen-Sicherheit und das `--legacy-names`-Flag
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### 7.1 AAD-Bindung von Dateinamen
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In Sanctum werden Dateinamen mit AES-256-GCM verschlüsselt. Um Swap-Angriffe zu verhindern (bei denen ein Angreifer mit Dateisystem-Zugriff verschlüsselte Dateinamen zwischen Verzeichnissen austauscht), wird die `parent_id` als zusätzliche authentifizierte Daten (AAD) an die Verschlüsselung gebunden.
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### 7.2 Sicherheitsrisiko des `--legacy-names`-Flags
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Frühere Versionen von Sanctum (vor v0.8.0) verwendeten leere AAD für Dateinamen. Das Flag `--legacy-names` erlaubt die Entschlüsselung von Dateinamen ohne AAD-Bindung als Fallback.
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- **Risiko**: Bei aktiviertem `--legacy-names` ist der Schutz vor Vertauschen von Dateinamen aufgehoben. Ein Angreifer könnte Dateien manipulieren, indem er verschlüsselte Namen zwischen verschiedenen Verzeichnissen vertauscht.
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- **Empfehlung**: Dieses Flag darf **ausschließlich** zur einmaligen Migration von Altdaten verwendet werden. Im regulären Betrieb muss es deaktiviert bleiben.
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