release: v0.7.2 — Security Audit Remediation (SA-01 bis SA-07)
- SA-01: Container-DoS / KDF-Amplification Schutz mit Pre-KDF Validierung, max 2 Slots (nur 0 und 1), Slot 0 Pflicht und strikten BLOB-Laengen - SA-02: Release-Signierung in CI entkoppelt (getrennte build und sign-and-release Jobs, Secret-Isolation) - SA-03: Pinned Download-Integritaet fuer minisign.exe in CI via SHA-256 - SA-04: Immutable Action-Pinning (@sha) und Toolchain-Pinning (1.85.0) in CI - SA-05: Session-Token vollstaendig aus URIs verbannt (403 Forbidden bei Vorkommen im Pfad/Query) - SA-06: Constant-Time Token- und Auth-Vergleiche via subtle::ConstantTimeEq - SA-07: Dokumentations-Klarstellung bzgl. logischem Shredding vs. physischer SSD/FTL/CoW-Persistenz
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@@ -39,8 +39,9 @@ Sanctum ist eine eigenständige, speichersichere und hochperformante CLI-Anwendu
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Konstante 2-Slot-Architektur. Slot 0 dient als Standard-/Decoy-Vault, Slot 1 als Second Safe (Hidden Vault) oder CSPRNG-Dummy. Dient dem Schutz vor neugierigen Blicken oder beiläufigem Zwang im Alltag. (Hinweis: Die Trägerdatei besitzt hohe Entropie und ist forensisch nachweisbar; kein Anspruch auf juristisch unnachweisbare Abstreitbarkeit gegen behördliche Beschlagnahme).
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- **Dateinamen-Verschlüsselung**:
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Dateinamen im Hidden Vault werden mit frischen CSPRNG-Nonces und AES-256-GCM verschlüsselt in der Datenbank gespeichert (Legacy-Kompatibilität über `--legacy-names`).
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- **Kryptografisches Chunk-Shredding**:
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Vor jedem Löschen oder Kürzen werden Chunk-Payloads in der SQLite-Datenbank mit CSPRNG-Rauschen überschrieben.
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- **Kryptografisches Chunk-Shredding (Logisches Löschen vs. Physikalische Bereinigung)**:
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Vor jedem Löschen oder Kürzen werden Chunk-Payloads, Nonces und Tags in der SQLite-Datenbank transaktional mit CSPRNG-Zufallsrauschen überschrieben. Dies verhindert zuverlässig jede logische Rekonstruktion auf Datenbank- und Dateisystemebene.
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*Wichtiger technischer Hinweis (SA-07)*: Dies stellt ein *logisches* sicheres Löschen dar. Auf modernen Solid-State-Drives (SSD, NVMe) und Copy-on-Write-Dateisystemen (Btrfs, ZFS, APFS, ReFS) kann Software im Userland bauartbedingt keine *physikalische* Datenträgerbereinigung (Media Sanitization) garantieren: Der Flash Translation Layer (FTL) und Wear-Leveling-Algorithmen leiten Schreiboperationen auf neue Flash-Blöcke um; alte physikalische Zellen verbleiben bis zur SSD Garbage Collection / TRIM im Flash. Für absolute physische Bereinigung wird eine hardware- oder blockebenenbasierte Vollverschlüsselung (BitLocker, LUKS) oder ein ATA/NVMe Secure Erase empfohlen.
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